Beiträge von musicforadmax

    Es ist halt nicht immer ganz so einfach, wie sich das ein Nutzer vorstellt. Und das wägen wir ab, bevor wir ein Feature einbauen. Ich gehe da jetzt nicht näher darauf ein.

    Beispiel für Digitale Güter:

    Da muss man meines Wissens nach, die Mehrwertsteuer des Empfängerlandes berechnen. Klar, könnten wir dem User jetzt eine Länderliste hinknallen, in die der Nutzer die Steuersätze des jeweiligen Landes einpflegen muss, viele würden aber erwarten, dass wir diese Hausaufgabe bereits gemacht haben, die Steuersätze recherchiert haben und bereits als Vorgabe mitliefern, damit nicht jeder User dies wiederholen muss… Downloads müssen geschützt werden, damit die nicht jeder laden kann, ggf. sogar archiviert werden, wenn der Artikel aktuell nicht mehr angeboten wird etc. pp.

    Hallo Stefan, ganz so dramatisch ist es nicht ;) Man muss nicht die Mehrwertsteuer für das Empfängerland berechnen (könnte man...). Dann müsste man weit über 200 MwSt-Sätze a) kennen und b) permanent auf Anpassungen konrollieren! Das ist nicht umsetzbar und die EU und die Unternehmer, die ins Ausland verkaufen, wissen das. Der Kunde muss lediglich in seinem Bestellformular das Land angeben, dem die MwSt zugerechnet wird (und das muss auf der Rechnung erscheinen). Der Rest ist Sache des Steuerberaters. Dafür git es das MOSS (Mini One Stop Shop) - Verfahren, bei dem sich ein im Inland ansässiger Unternehmer anmelden kann. Anhand der Umsätze wird über den Steuerberater und/oder bei Teilnahme am MOSS-Verfahren, über das Bundeszentralamt für Steuern (https://www.bzst.de/DE/Unternehmen…pshop_node.html), die Mehrwertseteuer festgelegt. Natürlich wirkt sich das auf den Nettoumsatz aus - je nach Steuersatz bleibt mehr ioder weniger vom Brutto, aber niemand kann aus aller Herrenländer die Mehrwertsteuer berechnen! Wenn Zeta Producer nach Australien oder nach Russland oder in die USA verkauft wird, weil dort ein deutschsprachiges Webdesignteam sitzt... was macht ihr dann? ;) Laden zu? ;) Hunderttausende Shops verkaufen weltweit ihre Artikel, ohne dass jemand die MwSt-Sätze in den Länderlisten hinterlegt (könnte man...) oder die Steuersätze auf evtl. Anpasungen kontrolliert. Hier gibts mehr... https://www.steuernetz.de/lexikon/umsatzsteuer. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Zeta Producer solche Dinge nicht leisten muss. Das ist Sache des Unternehmers, sich um die Steuern zu kümmern. Die meisten Html-Editoren bieten keine Möglichkeit Steuersätze nach Länderauswahl zu berechnen... DAS wäre tatsächlich aufwändig. Zeta könnte in seinen Online-Shop-Modul ein Standard-Bestellformular hinterlegen, dass für die meisten Dinge ausreichend ist (evtl. inkl. Länderliste ;) ) Was der Anwender aus dieser Vorlage tatsächlich NICHT nutzt (auf Grund der Art seiner Verkäufe), könnte er entfernen... nachdem er sich juristisch und steuerlich hat beraten lassen. Das ist nicht die Aufgabe eines Website-Editors ;)

    Richtig!

    Das oben genannte Urteil bezieht sich ja auf Werbe-Cookies.
    Gibt es denn ein Gesetz, was besagt, dass jegliche Art von Cookiesetzung eine Zustimmung benötigt? Wenn ja ist ohnehin eine Anpassung nötig. Wenn nicht, wird alles so bleiben wie es ist. Denke ich zumindest.

    Das ist korrekt... Es geht um nicht technisch relevante Cookies - also Tracking-, Analyse-, und sonstige unnötigen Cookies. Cookies, die technisch benötigt werden um Funktionalität bereitzustellen, bspw ein Forum oder einen Warenkorb... sind ausgenommen. Dafür muss man keine Genehmigung vom Website-Besucher einholen.

    Andre G. :thumbup:
    Laut Diskussion in einigen Rechtsforen könnten die Analytics-Cookies als Werbe-Cookies eingestuft werden. Leider.

    Hier bin ich sehr gespannt auf die nächsten Tage mit weiteren Ausführungen und Interpretationen von Leuten, die sich damit auskennen.
    :/

    Hallo, ich kenne keine Werbe-Cookies, nur Tracking- und Analyse-Kram... Es geht im aktuellen Urteil des EuGH's um nicht technisch relevante Cookies. Wer also Session-Cookies in seinen Shops verwendet, zum Steuern des Warenkorbes bspw., muss sich keine Gedanken machen. Wer seine Kunden durchs Internet verfolgt... schon :P

    Hallo. Jetzt mal ganz ehrlich: Ist zeta Rechtsberater? Jeder Website-Betreiber ist für die Inhalte auf seinen Seiten selbst verantwortlich. Auch für die Möglichkeit Cookies ablehnen lassen zu können! Anaylse des eigenen Handelns ist ja ok, aber wer sich mit technisch nicht relevaten Cookies rumärgert, sollte sich auch um deren Genehmigung kümmern und nicht um Hilfe rufen! ;)

    Über den Handel von digitalen Gütern haben wir uns sogar schon während der Entwicklung Gedanken gemacht und haben uns wg. der Komplexität der Gesetzeslage etc. dazu entschieden, das nicht umzusetzen. Bisher gibt es diesbezüglich keine neue Entscheidung. Andere Mitbewerber können sich ggf. eher auf ein solches Wagnis einlassen, weil die Unternehmen größer sind und auch Anwälte und mehr Programmierer beschäftigen und ein solches Projekt dann immer regelkonform pflegen können. Für uns war bisher schlicht der Aufwand zu groß. Den Aufwand müssen wir auch immer mit der Zahl der durch den Aufwand erreichten Nutzer abwägen…

    Hallo. Komplexe Gesetzeslage? Bei digitalen Gütern? Diese Handelsform ist einfacher zu handhaben als ein Shop mit Artikeln, die weltweit versendet werden müssen, mit Angabe von Verpackungs- und Versandkosten, Rücksendungen, etc.... Und auch in "normalen Shops" geht es um die internationale Mehrwertsteuer...!!! Wo ist das Problem eine Länderliste zu implementieren, in der der Käufer sein Land auswählt und diese Angabe später auf der Rechnung erscheint? Der Kunde muss sein Land auch dann angeben, wenn er Pantoffeln für den Winter in Alaska bestellt. Die Angabe, für welches Land die MwSt einzustufen ist, trifft in der Regel ein Steuerberater! Wer einen Onlineshop führt, sollte eh einen Steuerberater haben und vor Allem wenn er ins Ausland verkauft. Kein Onlineshop macht an der deutschen Grenze automatisch zu und kein Onlineshop macht die Schotten dicht, wenn ein Kunde aus Marokko dahersurft. Ich möchte meine digitalen Inhalte (selbstentwickelte Software) ebenfalls verkaufen und die Tatsache, dass Zeta sich nicht wirklich auf digitale Inhalte einlassen will, hält mich (und evtl. noch viele Andere) von einer Premiumversion ab und treibt uns in die Arme von Freelancern ;) Es geht doch im Grunde darum, dass Website-Betreiber für den korrekten Inhalt und korrekte Angaben zu ihren Artikeln selbst verantwortlich sind (inkl. lizenz- und urheberrechtlichen Dingen). Warum muss sich Zeta die Jacke anziehen sich darum kümmern zu müssen? Es reicht, wenn Zeta die Möglichkeit bietet digitale Inhalte zu verkaufen. Zeta muss keine Rechtsberatung übernehmen, damit verdienen andere Leute ihr Geld. Es wäre wirklich toll, wenn Zeta sein Online-Shop-Modul so flexibilisiert, dass (fast) alle Artikel verkauft werden könnten. Es wäre auch gut, wenn man bei rechnungen nicht nur die Start-Nummer einstellen könnte, sondern die Nummernkreise (inkl. KUndenummern) seinen (Online-)Rechnungswesen anpassen könnte. Schöne Woche noch ;)