Shop: Aufschläge für Zahlungsarten

  • Seit 13. Januar 2018 ist es nicht mehr erlaubt Aufschläge für die meisten Zahlungsarten zu berechnen. Das gilt für die Kreditkarten Mastercard und Visa sowie für Überweisungen und Lastschriften (Artikel § 270a BGB) . Es ist laut Gesetzgeber aber nach wie vor erlaubt, dies für Paypal zu verlangen. Dafür aber verbietet es aber Paypal seinen Hänldern seit dem 9. Januar 2018. Die Strafe ist eine Sperre des Kontos.


    Und nun kommts:


    ein Skonto für eine Zahlungsart einzuräumen (wie eben Vorkasse) ist gleichzusetzen wie für andere eine Gebühr zu verlangen.


    Verkaufst Du ein Artikel per Vorkasse für 98,00€ und per Kredikarte für 100,00€, ist es als ob Du 2% Gebühren für Kreditkarte verlangst. Egal dass Du es 2% Skonto für Vorkasse nennst.


    Also: vergiss Gebühren außer für Nachnahmen (wobei es hier auch noch zu Änderungen kommen kann).

  • Hallo,


    schlüssel hierfür ist "solange Händler die Kosten für die erfassten Zahlarten nicht verdeckt auf den Kunden abwälzen". Verdiene ich wirklich 2 Euro weil der Kunde mir die 100 Euro des Eikaufes vorab überweist und ich den Betrag sagen wir mal 7 Tage früher auf dem Konto habe? So viel Zinsen wirft kein Konto ab. Daher wirst Du es schwer haben zu argumentieren, dass Du für Vorkasse 2 (oder gar 3) Prozent Skonto gibst. Das Geld von Paypal hast Du ja auch spätestens 3 Arbeitstage nach Verkauf auf dem Konto. Halt mit 2% weniger...


    Unser Anwalt ratet aus "anwaltlicher Vorsorge" davon ab.


    Das Gesamtresultat ist, dass die 2% von Paypal, Kreditkarten und Co. in unseren Preise drin sind und der Vorkasse Zahler diese Kosten mit trägt.