Lieber Norbert,
ich bin einer der Moderatoren dieses Forums und möchte Dich zunächst bitten, Deine Wortwahl gegenüber Steffen T. (Mitarbeiter des Zeta-Supports) zu überdenken und den Beitrag in dieser Hinsicht zu überarbeiten.
Was den eigentlichen Inhalt Deines Beitrages betrifft, plaudere ich mal aus dem "Nähkästchen". Für unsere Seite setze ich seit gut zwei Jahren Google Analytics in einer datenschutzkonformen Anwendung um. Parallel dazu stehen mir auch Werte des Providers zum Besucherverhalten zur Verfügung. Konkret ergeben sich dabei für unsere Seite folgende Zahlen für die letzten 30 Tage:
| Zähler |
Google Analytics |
Provider |
| Sitzungen |
488 |
1972 |
| Nutzer |
323 |
1760 |
| Seitenaufrufe |
1119 |
3690 |
| Suchmaschinen-Robots |
nicht separat erfasst, aber durch Filter ausgeschlossen |
2127 |
| Dauer pro Sitzung in Sekunden |
80,00 |
27,97 |
| Seitenaufrufe pro Sitzung |
2,29 |
1,89 |
| Herkunftsländer gesamt |
22 |
keine Angabe |
| Länder mit Absprungrate < 100% |
11 |
keine Angabe |
| Orte in Deutschland |
85 |
keine Angabe |
Bei Google-Analytics muss ich natürlich berücksichtigen, dass ein Großteil der Besucher die Datenerfassung deaktiviert, womit ich keine Zahlen erhalte. Bei Verwendung eines Counters würden aber auch die Besuche von Suchmaschinen-Robots in die normalen Sitzungen reinfallen. Somit käme ich dann im Monat auf 4099 Besucher.
Was nützen mir nun diese Besucherzahlen?
1. Aus den 323 (GA) bis 1760 (Provider) Besuchern monatlich gewinnen wir 2 bis 3 neue Vereinsmitglieder mit durchschnittlich 65 € Jahresbeitrag. Die monatlichen "Werbekosten" von 10 € für die Homepage sind daher gerechtfertigt.
2. Bestimmte Bereiche wie "nur für Mitglieder" mit nur 1 Seitenaufruf im Monat spielen sowohl für die Neugewinnung von Mitgliedern als auch die Bestandspflege keine Rolle, diese Seiten können also "abgewickelt" werden.
3. Sponsoren sind eher an einer Unterstützung eines Projektes interessiert, wenn mit tatsächlichen Besucherzahlen argumentiert wird als mit fiktiven Zählern.
4. International sind rund 50% der erfassten Besuche sogenannte "Fakes"
5. Traue keiner Statistik
Im Ergebnis muss ich Steffen T. hinsichtlich der "Spielerei" voll und ganz zustimmen.
Nebenbei gibt es auch noch datenschutzrechtliche Gründe, die gegen eine Verwendung von Countern sprechen: Sowohl im Vertrag über die Auftragsdatenverarbeitung mit Google Analytics als auch im Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit unserem Provider sind Vereinbarungen getroffen zur Kürzung der IP-Adresse (Anonymisierung), womit der erfasste Besucher nicht mehr zu einer IP-Adresse (=persönliche Daten) zurück verfolgt werden kann. Bei den mir bekannten Anbietern von Countern spielen diese Datenschutzaspekte keine Rolle.