Hallo @sysint,
ich habe mir beide Seiten angesehen. Bevor Du jetzt viel Zeit in eine weitere Optimierung steckst, solltest Du Dir erst mal Gedanken um Deine Ziele mit der Seite und Deine Zielgruppe machen.
1. Die Seite ist auf Deutsch, Du wirst also, solange Du nicht mehr auf Schweiz-spezifische Themen eingehst, immer in Konkurrenz zu deutschen und Österreichischen Seiten stehen. Wirtschaftlich dürfte es sich aber für Dich nicht lohnen, eine Videoüberwachung in ein Ferienhaus an der deutschen Ostseeküste einzubauen. Konzentriere dich auf das Gebiet zwischen Baden und Zürich, alles darüber hinaus rechnet sich nicht.
2. Analysiere Deine gegenwärtigen Besucherzahlen. Je nach Internetprovider kannst Du dies eventuell schon im Control-Center deines Providers tun. Falls nicht, schau Dir mal Google Analytics an. Ist ein recht gutes Werkzeug und bei Euch in der Schweiz auch glaube ich datenschutzrechtlich einfacher zu handhaben. Wie viele Besucher hast Du täglich und wo kommen diese her?
3. Wie hoch ist der gegenwärtige direkte Umsatz mit Kunden, die über die Homepage gekommen sind? Wie hoch ist der Gewinn nach Abzug der direkten Kosten für den einzelnen Auftrag?
4. Welche Besucherzahlen brauche ich, um den Umsatz aus 3. zu verdoppeln / vervierfachen / eine Kostendeckung zu erreichen?
Wir haben auf unserer Seite von September 2015 bis August 2016 10.000 Sitzungen von 5.400 verschiedenen Nutzern gehabt (Zahlen aus Google-Analytics, ohne "Schwarzgucker" mit Deaktivierungs-Add-On). Daraus "verkauften" wir 28 neue Vereinsmitglieder mit einem Jahresbeitrag von durchschnittlich 60 €. Bei uns haben also 5 von 1000 Besuchern gekauft. Die übliche Quote liegt eher bei 1 bis 2 von 1000.
5. wenn Du geklärt hast, wie hoch der ungefähre Gewinn aus einer Verdopplung der Besucherzahlen ist, kennst Du dein Budget, welches Du zur Optimierung der Seite einsetzen kannst. Es kann sein, dass es sich lohnt, viel Zeit in die Seite zu stecken, vielleicht ist es auch kostengünstiger, das Budget in gezielte Adwords-Kampagnen zu stecken mit regionaler Begrenzung. Als Ergebnis kann aber auch stehen, dass die Homepage nicht zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beiträgt. Dann sollte sie, um den Pflegeaufwand gering zu halten, radikal zusammengekürzt werden auf den Status einer Repräsentanz ("Wir sind auch im Internet vertreten, unsere Arbeit machen wir aber vor Ort")